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Seit den Anfängen des Gebildes Stadt, existierte auch immer der visionäre und mythische Traum von Stadt. Die real gebaute Stadt hat trotz ihrer profanen Alltäglichkeit Vision und Mythos nie vollständig verloren. Mitunter erscheint es zweckmäßig, den Stadtraum wieder unmittelbar mit seiner Utopie zu konfrontieren und/oder eine poetische Sprache für nützliche Befragungen zu finden. Utopien weisen nicht allein in die Zukunft sondern befragen auch die Wirklichkeit. Der Strausberger Platz war in einem historischen Moment räumlicher Ausdruck einer klaren Vision und tritt uns heute als Zeugnis ihrer Wandlungen gegenüber. Aus der sicheren Antwort ist wieder eine offene Frage geworden, in die hinein sich das Phänomen Stadt im Spannungsfeld zwischen ihrer realen Existenz und dem visionären Traum vom idealen Ort besonders deutlich projiziert.

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