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Der dem Straßenraum zugewandte Geländeteil bildet einen Garten, der je nach Nutzungsintensität temporär auch Funktionen eines halböffentlichen Platzes übernehmen kann. Hecken und weit zu öffnende Schiebtore bieten die Möglichkeit, die „Arme weit zu öffnen“ oder einen intimeren Gartenraum abzuschließen.
Ansaaten und Pflanzungen von teilweise auch trittfester Vegetation auf unterschiedlichen Substraten sowie Natursteinsitzblöcke bilden ein vielfältiges Gewebe. Muschelkalkplatten, Betonplatten, Pflasterbänder und Lesesteinbänder schaffen eine strukturreiche Oberfläche und bieten in ihren Fugen aussamenden Pflanzen Lebensraum.
Auch im Gartenhof findet sich die Gestaltungssprache des vorderen Bereiches mit einem Gewebe aus Plattenbändern, Natursteinblöcken und differenzierten vegetationsbildern wieder. Der Hof des Spitalgebäudes bietet Raum für vielfältige Aktivitäten: individuelle Entspannung, Gespräche oder auch Feste sind in diesem intimen Freiraum möglich, der durch die alte Stadtmauer als östliche Raumkante schöne Geschlossenheit gewinnt.
In der Februar-Ausgabe 2011 der Zeitschrift für Landschaftsarchitekt Garten+Landschaft
wird die Europäiäche Bibliothek in Wort und Bild vorgestellt. Sie haben die Möglichkeit, diesen Arikel als
pdf-Datei
(1,6 MB) herunterzuladen.
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