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| Die verlorene Mitte
Potsdams bildete den Kern der historischen Stadt- und Gartenlandschaft,
aus dem sich das komplexe System von Raumfolgen und Achsbezügen
der Stadt mit seiner Dramatik und Schönheit entwickelte. Das
ursprüngliche System von Bedeutung und Raum bestehend aus dem
Schloss, der Stadtmitte mit Lustgarten und dem Altem Markt,
besteht nicht mehr. Die historische Raumkomposition wird hier gleichwohl
aufgespürt, neu interpretiert und mit der Stadt wieder verwoben.
Sie fügt sich in das barocke Achsensystem ein und schreibt die
historischen Raumfolgen fort. Der Festplatz wird in die Proportionen
des Paradeplatzes integriert. Er bleibt als variables Feld offen für
Nutzungen in zeitlicher und räumlicher Überlagerung wie
zum Beispiel durch Kultur, Sport, Kirmes usw. Der Baukörper des
Hotels wird zum räumlichen Gelenk und funktionalen Rückgrat
der neuen Havelterrasse. Der Lustgarten wird als Stadtgarten begriffen.
Auch hier ist im Kontrast zu den historischen Gartenanlagen Potsdams
Sport und Spiel ausdrücklich erlaubt. Der Lennésche Baumhain
wird zur Vollständigkeit ergänzt und formuliert den Übergang
zum Garten, der sich nach Osten zur Havel orientiert. |
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